(german) STEM education in Germany
This is about STEM (science, technology, engineering, and mathematics) in Germany and our engagement regarding it. The text is intended mainly for German readers.
And now the german Text:
Unter dem Motto “Hell yeah, it’s rocket science!” entwickeln wir seit Juni vergangenen Jahres in unserer Freizeit die Komponenten für eine unbemannte Mondmission. Einen Mondrover zu konstruieren ist natürlich eine ziemliche Herausforderung, jedoch eine, die zu bewältigen ist. Das Wichtigste bei einem derartigen Unterfangen ist es, Menschen zu finden, die mit Enthusiasmus und dem richtigen Know-how ihre Aufgaben angehen. Momentan können wir uns in dieser Hinsicht nicht beklagen, denn die Zahl unserer Teammitglieder zeigt, dass es in Deutschland mehr als genug solcher Menschen gibt. Aber wie wird das in Zukunft aussehen, wenn weniger und weniger junge Menschen sich für ein Studium der Ingenieurwissenschaften einschreiben? Der VDI bescheinigt Deutschland regelmäßig einen Fachkräftemangel, gerade in den sogenannten MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dabei kann man als Ingenieur doch so spannende Dinge tun, wie zum Beispiel Raketentriebwerke zünden, Objekte im Namen der Wissenschaft explodieren lassen oder fußballspielende Roboter bauen! Relativ schnell haben wir festgestellt, dass sich vor allem die jüngere Generation für unser Projekt interessiert, und da drängte sich natürlich die Frage auf, ob man dieses Interesse nicht nutzen könnte, um für die MINT-Fächer zu werben! Durch Kooperationen mit Universitäten wie etwa der TU Hamburg-Harburg ist es uns möglich, nicht nur Studenten zu erreichen, sondern auch Schüler. So halten wir an der TUHH regelmäßig Vorträge vor Schülern und Schülerinnen der oberen Jahrgänge. Zumindest die meisten der Schüler bekundeten nach einem solchen Vortrag ihre Absicht, an einer TU zu studieren. Und auch auf internationaler Ebene konnten wir schon etwas erreichen. Einige Teams der „Moonbots Challenge“, einem Wettbewerb für Kinder, bei dem die Bedingungen des Google Lunar X-Prize auf Lego abgebildet wurden, haben die Möglichkeit genutzt, uns per Facebook oder per E-Mail Fragen zu unserer Mission zu stellen. Eines der amerikanischen Teams hat sogar eine Videokonferenz initiiert, und hinterher unter anderem erklärt, dass ihnen unser deutscher Akzent total gefällt. Wie dem auch sei, es ist auf jeden Fall möglich, Kinder mit Spaß an die Naturwissenschaften heranzuführen – man muss nur das richtige Thema finden!
In Zukunft werden wir unser Engagement weiter ausbauen und wir hoffen, dass wir mit unserem Enthusiasmus noch viel mehr Schüler für die MINT-Fächer begeistern können. Was die Studenten anbelangt, haben wir vergangenes Sommersemester ein Seminar angeboten, bei dem Informatiker und Elektrotechniker sich an der Entwicklung von Komponenten des Rovers beteiligen konnten. Auch im Wintersemester stehen wieder Aufgaben wie Platinendesign, Videocodierung oder Motorenansteuerung auf dem Programm! Wer in Hamburg wohnt und sich für unsere Mission interessiert, dem möchten wir die Teilnahme an unserem Vortrag am 20.10. um 14.30 im Audimax 1 der TUHH nahelegen. Der Vortrag ist öffentlich und jeder, der Zeit und Lust hat, ist eingeladen uns zuzuhören, Fragen zu stellen und vor allem den Rover fahren zu sehen!

Unter dem Motto “Hell yeah, it’s rocket science!” entwickeln wir seit Juni vergangenen Jahres in unserer Freizeit die Komponenten für eine unbemannte Mondmission. Einen Mondrover zu konstruieren ist natürlich eine ziemliche Herausforderung, jedoch eine, die zu bewältigen ist. Das Wichtigste bei einem derartigen Unterfangen ist es, Menschen zu finden, die mit Enthusiasmus und dem richtigen Know-how ihre Aufgaben angehen. Momentan können wir uns in dieser Hinsicht nicht beklagen, denn die Zahl unserer Teammitglieder zeigt, dass es in Deutschland mehr als genug solcher Menschen gibt. Aber wie wird das in Zukunft aussehen, wenn weniger und weniger junge Menschen sich für ein Studium der Ingenieurwissenschaften einschreiben? Der VDI bescheinigt Deutschland regelmäßig einen Fachkräftemangel, gerade in den sogenannten MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dabei kann man als Ingenieur doch so spannende Dinge tun, wie zum Beispiel Raketentriebwerke zünden, Objekte im Namen der Wissenschaft explodieren lassen oder fußballspielende Roboter bauen! Relativ schnell haben wir festgestellt, dass sich vor allem die jüngere Generation für unser Projekt interessiert, und da drängte sich natürlich die Frage auf, ob man dieses Interesse nicht nutzen könnte, um für die MINT-Fächer zu werben! Durch Kooperationen mit Universitäten wie etwa der TU Hamburg-Harburg ist es uns möglich, nicht nur Studenten zu erreichen, sondern auch Schüler. So halten wir an der TUHH regelmäßig Vorträge vor Schülern und Schülerinnen der oberen Jahrgänge. Zumindest die meisten der Schüler bekundeten nach einem solchen Vortrag ihre Absicht, an einer TU zu studieren. Und auch auf internationaler Ebene konnten wir schon etwas erreichen. Einige Teams der „Moonbots Challenge“, einem Wettbewerb für Kinder, bei dem die Bedingungen des Google Lunar X-Prize auf Lego abgebildet wurden, haben die Möglichkeit genutzt, uns per Facebook oder per E-Mail Fragen zu unserer Mission zu stellen. Eines der amerikanischen Teams hat sogar eine Videokonferenz initiiert, und hinterher unter anderem erklärt, dass ihnen unser deutscher Akzent total gefällt. Wie dem auch sei, es ist auf jeden Fall möglich, Kinder mit Spaß an die Naturwissenschaften heranzuführen – man muss nur das richtige Thema finden!

In Zukunft werden wir unser Engagement weiter ausbauen und wir hoffen, dass wir mit unserem Enthusiasmus noch viel mehr Schüler für die MINT-Fächer begeistern können. Was die Studenten anbelangt, haben wir vergangenes Sommersemester ein Seminar angeboten, bei dem Informatiker und Elektrotechniker sich an der Entwicklung von Komponenten des Rovers beteiligen konnten. Auch im Wintersemester stehen wieder Aufgaben wie Platinendesign, Videocodierung oder Motorenansteuerung auf dem Programm! Wer in Hamburg wohnt und sich für unsere Mission interessiert, dem möchten wir die Teilnahme an unserem Vortrag am 20.10. um 14.30 im Audimax 1 der TUHH nahelegen. Der Vortrag ist öffentlich und jeder, der Zeit und Lust hat, ist eingeladen uns zuzuhören, Fragen zu stellen und vor allem den Rover fahren zu sehen!
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