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Erster Science Slam an der TUHH

Am 16. Mai lud die TUHH (Technische Universität-Hamburg Harburg) zum ersten Science Slam an der TU in Hamburg und Karsten Becker, unser Chef-Elektroniker, wurde eingeladen mitzumachen.


Science Slam

Ein Science Slam ist ein wissenschaftliches Kurzvortragsturnier, bei dem Wissenschaftler ihre Forschungsthemen innerhalb einer vorgegebenen Zeit vor Publikum präsentieren. Die Bewertung erfolgt durch das Publikum und bewertet wird neben dem wissenschaftlichen Inhalt auch die Verständlichkeit und der Unterhaltungswert des Vortrags. Das Vorbild der Science Slams ist das Format des literarischen Vortragswettbewerb Poetry Slam. Das Format wurde Ende 2006 von dem Poetry Slammer und Verständlichkeitsforscher Alex Dreppec in Darmstadt ins Leben gerufen.

Ein Science Slam ist ein kurzweiliger Vortrag, der gute Unterhaltung gepaart mit interessantem Wissen verspricht und Karsten hat für seinen ersten Science Slam als Thema "Single Event Upsets in Field Programmable Gate Arrays" gewählt. Ein Thema das ihn bei seiner Doktorarbeit beschäftigt und das auch für unserer Mondmission sehr von Bedeutung ist. Auf die Frage, ob er wieder bei einem Science Slam teilnehmen würde, meint er: "Klar hat es mir Spaß gemacht und ich würde das natürlich wieder machen. Ich bin immer dafür zu haben Leuten eine schwierige Thematik einfach und verständlich rüberzubringen. Und wenn sie dann noch Spaß dabei haben, dann ist die Sache perfekt."

Wer nach dem Video auf den Geschmack gekommen ist und auch sein Glück bei einem Science Slam versuchen möchte, kann sich bei www.scienceslam.org umsehen und findet dort die nächsten Termin in der der näheren Umgebung. Man scheint auch nicht so viel Zeit für die Vorbereitung zu benötigen, wie bei einem großen wissenschaftlichen Vortrag. Auf die Frage, ob er viel dafür geprobt hat, meint Karsten: "Naja, es geht so. Der Vortrag ist ja nur 10 Minuten lang und ich habe, glaube ich, 5 Durchläufe gemacht wo ich noch einige Verbesserung und Pointen eingebaut hab." Wer nicht gleich waghalsig vor großem Publikum vortragen möchte, kann immer noch bei einem der nächsten Science Slams zuhören, denn Lernen und Spaß haben tut man dabei allemal.

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